Ins Obere-Maintal, Coburger Land und die Fränkische Schweiz
Dieter hatte zur 25. Mehrtagestour der Radsportabteilung aufgerufen, die uns vom 13. bis 16. September 2024 ins Obere Maintal, das Coburger Land und die Fränkische Schweiz führte. Bericht von Dieter Bock

1. Tag: Anreise und erste Etappe
Am Freitagmorgen starteten wir früh um 6:30 Uhr mit der Deutschen Bahn in Rüsselsheim in Richtung Haßfurt, Unterfranken. Die Zugfahrt verlief ohne Zwischenfälle, sodass wir pünktlich um 10:15 Uhr in Haßfurt ankamen. Von dort ging es zunächst durch flaches Gelände bis nach Königsberg in Bayern. Danach wurde es etwas hügeliger, und wir fuhren durch sehr schöne Landstriche, vorbei an Jessendorf, Ebern und Nedensdorf, bis wir schließlich unser Hotel, den Landgasthof Müller in Reundorf, erreichten.
2. Tag: Das Coburger Land
Am zweiten Tag starteten wir pünktlich um 9:00 Uhr. Unser Ziel war das Coburger Land. Zunächst fuhren wir entlang des Mains in Richtung Redwitz und weiter nach Mitwitz, wo wir eine Pause einlegten und das Wasserschloss Mitwitz aus dem Jahr 1140 besichtigten. Danach ging es weiter über Wellmersdorf zum ehemaligen Benediktinerkloster in Rödental. Der Fluss Röden führte uns nach Coburg, wo wir eine Pause einlegten. Einige genossen die berühmte Coburger Bratwurst, andere entspannten bei einem Kaffee auf dem Marktplatz. Von Coburg aus fuhren wir weitere 12 Kilometer Richtung Kloster Banz. Die letzten zwei Kilometer hatten es in sich: Eine Steigung von 14 % wartete auf uns. Doch die Anstrengung lohnte sich – das Kloster Banz, eine ehemalige Benediktinerabtei aus dem Jahr 1070, beeindruckte mit seiner prächtigen Abteikirche. Die Klosteranlage gehört zum Ensemble des „Gottesgartens“ im Obermainland.
3. Tag: Die Fränkische Schweiz
Am dritten Tag ging es in die Fränkische Schweiz. Wir fuhren zunächst entlang des Mains durch Lichtenfels Richtung Altkundstadt und Weismain. Nach etwa 40 Kilometern erreichten wir das wunderschöne Ziegenfelder Tal mit seinen bizarren Felsformationen. In Stadelhofen legten wir eine Pause in einem gemütlichen Landgasthof ein und genossen die fränkische Küche. Nach einer Stärkung fuhren wir weiter zur Basilika Vierzehnheiligen, die wir nach etwa 20 Kilometern erreichten. Die barocke Wallfahrtskirche, erbaut von 1743 bis 1772, beeindruckte uns mit ihren prächtigen Deckenfresken und dem eindrucksvollen Innenraum – ein Anblick, der sich kaum in Worte fassen lässt.
4. Tag: Rückreise
Am letzten Tag wollten wir entlang des Mains bis Haßfurt fahren. Doch nach etwa 15 Kilometern holte uns der angekündigte Regen ein, der laut Wetter-App eigentlich erst gegen 11 Uhr hätte kommen sollen. Wir entschieden uns daher, die Rückfahrt ab Ebern mit der Bahn fortzusetzen. Auch diese verlief reibungslos, und wir kamen ohne Probleme wieder in Rüsselsheim an.
Unsere viertägige Radtour führte uns durch landschaftlich wunderschöne Gebiete, in denen wir insgesamt 231 Kilometer zurücklegten und 2.108 Höhenmeter überwanden.




